Hier werde ich euch immer kurze Beschreibungen davon geben, was mich hier so umgibt.
Starten wir also ganz allgemein mit : „What is ... New Zealand?“

Neuseeland, New Zealand oder Aotearoa, wie es die Ureinwohner (Maori) nennen, ist ein eigenständiger Inselstaat süd-östlich von Australien. NZL ist ein Königreich im Commenwealth of Nations, ist also recht britisch geprägt. Das merkt man vor allem an der Sprache (englisch) und am Essen (Hier gibts überall, zu allem und unter allem Toast...ungetoastet).

Drei Hauptinselns bilden diese „grüne Insel“, wie sie auch genannt wird. Die Größten sind dabei die Nord- und Südinseln, gefolgt von der kleinen Steward Island ganz im Süden. Dazu kommen etwa 700 Mini-Inseln, wie etwa Great-Barrier Island oder Waiheke Island. Verbunden sind die Nord- und Südinsel über die Cookstraße (an der dünnsten Stelle 23km breit).
Während die Nordinsel relativ dicht besiedelt ist und das Epizentrum von Neuseeland darstellt (hier sind die Städte Auckland, Hamilton und die Hauptstadt Wellington), gilt die Südinsel als das eigentliche Herz von Neuseeland. Hier erstrecken sich kilometerweite Wiesen, Täler, Gebirge (die Southern Alps sind die höchste Bergkette Australasiens und Ozeaniens). Wer die „Herr der Ringe“-Filme kennt, kann sich das so in etwa vorstellen. Denn die Filme wurden dort größtenteils gedreht. Bekannte Orte dort unten sind unter anderem Christchurch, Dunedin (hallo Zaggl!) und die total verrückte Stadt Queenstown, die ein Mekka für Extremsportler ist. Dort kann man so ziemlich überall runterspringen, runterfahren, runtergliden, drüberspringen, wegspülen, reinspringen, einfach alles.
Das Klima in Neuseeland ist gemäßigt, wobei auf der Nordinsel im Sommer recht schönes Wetter ist (hey, seit ich hier bin war es jeden Tag 25-29 Grad bei Sonnenschein) ist es auf der Südinsel nicht immer so schön, weil eben die South Alps die starken Westwinde (= „Roaring Forties“) abbremsen und dann zu viel Regen auf der Südinsel führen.

Die Ureinwohner von Neuseeland nennen sich selbst „Maori“. Nicht zu verwechseln mit den „Kiwis“. Das sind einfach alle Einwohner Neuseelands. Deshalb bin ich momentan gewissenmaßen auch ein Kiwi ;) Maoris sind aber Nachfahren von polynesischen Stämmen, die sich zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert hier angesiedelt haben, bevor im 17. Jahrhundert die Europäer das Land „entdeckten“ und besiedelten.
Wie man sieht, kann Neuseeland also auf keine allzu große Geschichte zurück blicken. Doch das macht den Kiwis nichts aus. Sie genießen das Leben und sind stolz auf das, was sie hier erreicht haben: Eine freundliche, teils verrückte Population in einer tollen Region.
Es gibt noch so viel mehr zu erzählen, aber ich will euch hier nur einen kleinen Überblick über meinen Aufenthaltsort geben. Genaueres könnt ihr gerne selbst erfragen oder warten bis ich zurück bin und dann nichts anderes mehr erzähle ;)
Jetzt kümmere ich mich wieder um meine Wohnungssuche, die bisher leider immernoch erfolglos verlief...