Samstag, 22. März 2008

Relaxing days

Nachdem diese Woche für mich total stressig war (den Economics-Kurs habe ich auf Grund des hohen Niveaus bzw. wegen meines niedrigen Vorwissens so gut wie abgehakt) stand die letzten Tage mal ein wenig Entspannen auf dem Plan. Nach meinem Trip zu den Bay of Islands hat sich bei mir ein wenig der Knoten gelockert und ich versuche, so viel wie möglich mitzunehmen.
Gestern war ich deshalb mit Andi, Ryan und Maria zum Piha-Beach gefahren und habe den Mittag damit verbracht mich in der Sonne zu brutzeln und im klasklaren Meer mit irren Wellen zu plantschen.
Der Sand hier ist allerdings nicht weiß sondern sehr schwarz. Das hängt damit zusammen, dass Neuseeland durch Vulkaneroptionen entstanden ist (deshalb ist es hier auch so hügelig) und der Sand deshalb einen extrem hohen Eisengehalt aufweist. Trotz der „schmutzigen“ Farbe ist der Sand aber wahnsinnig fein und auch im Wasser war nirgendwo auch das kleinste Steinchen zu finden. Natürlich habe ich mir einen kleinen Sonnenbrand geholt, trotz sorgfältigster Sonnencreme-Vorbereitung mit Lichtschutzfaktor 30. Hier gibt es einfach keine Ozonschicht!

Abends haben wir dann in unserer Wohnung noch Lisas Geburtstag gefeiert (samt Eigenkreations-Cocktail „Wicked Kiwi“, a hell of a drink) und sind danach ein wenig in einen Club im Skycity (Entertainment-Center neben Skytower).

Heute ging es dann weiter, denn wir haben beschlossen, uns mal ein Rugby-Spiel im Stadion anzuschauen. The Blues vs. Stormers, wobei die Blues auf Auckland sind und die Stormers aus Südafrika rüberkamen. In dieser Liga spielen glaube ich Kiwis, Aussis und Südafrika-Teams. Vergleichbar mit einem deutschen Fussball-Match ist das aber nicht. Wir waren in Stimmungslaune, wurden allerdings eher zurecht gewiesen anstatt angefeuert („SIT DOOOOOOWN“). 
Dafür sind die Fans und die Stimmung aber wesentlich friedlicher, Rugby ist Familiensport, es gab sehr viele Familien, die mit ihren Kids dort gemütlich im Stadion gehockt haben und ihr Hotdog gefuttert und das Spiel geschaut haben. Für den Kauf von vier Bier hat man auch einen dieser lustigen Hüte bekommen. Witzige Idee und nettes Product Placement für Freights (die Biermarke), denn in jede Fernsehkamera hat ein blauer Cowboyhut gelacht. Achja, die Blues haben natürlich gewonnen: 17 : 14 in der letzten Minute durch einen Freistoß, Kick oder was auch immer. 
Kapiert habe nämlich irgendwie wenig, aber darum geht es bei diesem Spiel denke ich auch nicht ;)


Morgen früh geht es los mit unserem Roadtrip über die nördliche Nordinsel, nach Ostern gibt es dann einen Bericht!


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