Mittwoch, 16. Juli 2008

Welcome to Hollywood

Hey Leute,

es ist Nacht in Hollywood und morgen früh geht mein Flieger Richtung Heimat. Ich kann es noch garnicht fassen.
Seit 2 Tagen bin ich nun schon in Los Angeles, genauer in Hollywood und habe hier ein bisschen Ami-Feeling geschnuppert...im wahrsten Sinne des Wortes, denn was wie "bewölkt" aussieht, ist in Wirklichkeit SMOG! Es hängt eine riesige Smog-Wolge über der ganzen Stadt, vor allem aus dem Flieger ein beeindruckendes (oder eher erschreckendes?) Bild.
Mein Hostel hier ist direkt am Hollywood Boulevard, besser bekannt als "Walk of fame", auf dem alle "Stars" mit einem schicken Stern verewigt sind. Eigentlich ist in der Strasse aber nicht viel los...es ist einfach nur eine stinknormale Strasse mit Sternen im Boden. Natürlich gibts auch eine Stelle, die da schon interessanter ist: Rund um das Kodak Theatre (wo jährlich die Oscars verliehen werden) ist schon etwas mehr los. Dort ist auch das berühmte "Grauman's Chinese Theatre", vermutlich eines der besten (wenn nicht DAS beste) Kino der Welt. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und war gestern abend in Hellboy II: The golden Army. Was für ein Spektakel. Ich will auch so ein riesiges schicken Kino mit Digitalem hochauflösender Projektion und Sound. Sowas hab' ich noch nicht erlebt...

Heute ging es dann den ganzen Tag in die Universal Filmstudios, die Hauptstadt des Entertainment, wie sie sich brüsk selbst nennen. Und ja, es ist sehr beeindruckend. Im Prinzip besteht der Komplex aus 3 großen Teilen: 
1.Universal City, eine "Einkauftsstrasse" mit jede Menge Flackerwerbung und unendlich vielen Souvenir-Shops und Fressbuden
2. Theme Park: Ein Vergnügungspark Marke Holiday/Europa Park. Natürlich alles etwas spektakulärer und nur mit Filmthemen. Aber nicht zu vergleichen mit Disneyworld o.ä., soo viele Attraktionen gab es tatsächlich nicht. Genial war aber die brandneue Simpsons Krustyland Ride. Das ist die Zukunft der Achterbahn. Im Prinzip war es ein Achterbahn-Simulator in 3D-Umgebung und man wird mit seinem Wagen durch Krustyland und anschließend Springfield geschleudert, inkl. Wasser und Schockeffekten. Der beste Simulator, den ich je erfahren habe. Natürlich nicht zu vergleichen mit einem richtig guten Rollercoaster ;)
Dann gings zum Wasserspektakel Jurassic Park, bei dem man SEHR nass wurde und noch eine Dunkel-Achterbahn mit dem Thema "Die Mumie" (The Mummy). Das eigentlich Interessante ist aber die 
3. Universal Studios Tour: Dabei fähr man mit einem Bummel-Bähnchen durch die richtigen Universal Filmstudios und kann Kulissen und Orginal-Drehorte von Filmen besichtigen. Beeindruckend war z.B. das Set von "Krieg der Welten" (Steven Spielberg), bei dem eine echte Boeing 747 in einem Endzeit-Set zerstückelt rumliegt. Aber auch ganze Westernstädte, Mexiko-Locations (unter anderem wurden hier Szenen von Indy IV gedreht, YEAH) und sogar das Norman Bates-Motel aus "Psycho" steht noch. Leider ist ja bekanntlich vor ca. 1-2 Monaten das Set von "Zurück in die Zukunft" abgebrannt, sonst hätte man den bekannten Dorfplatz von Hill Valley auch noch besichtigen können...aber naja. Dafür hat man in der "Street of Cars" eben die original Autos aus den Filmen gesehen, u.a. eben auch den DeLorean aus den besagten Filmen. Schon irre, das Ding mal "in echt" zu sehen. Es hab auch ein Requisiten-Museum, in dem man z.B. den Transmitter, den E.T. baut um "nach Haaaaause" zu telefonieren, begutachten kann.
Natürlich gab es noch viel mehr, aber das würde jetzt hier zu weit führen.

Heute abend war ich Amerika-gerecht ins "Jack in the box" Abend essen (ist natürlich ne Burger-Kette). Für umgerechnet 3 Euro bekommt man hier eine bodenlose Cola, einen Riesenburger und ne große Pommes...kein Wunder warum die alle so fett sind. Vor mir haben alle noch 3 Beilagen bestellt...Mozzarella-Sticks...Nachos...usw. Die freundliche Bedienung hat sich schon gewundert, als ich NUR eine "middle" Combo bestellt habe...

Tja, morgen früh geht es wie gesagt los. Dann bin ich wieder im schönen Deutschland. Nein wirklich, ich freue mich. Andere Kulturen, andere Sitten und generell andere Länder sind eine tolle Sache, aber ebenso wie mir das Reisen Spass gemacht hat, freue ich mich wieder auf zu Hause. Auf meine Freundin, auf meine Familie und Freunde und auf gutes Essen :)

Das ist übrigens nicht der letzte Eintrag. Ich schulde euch noch ein paar Bilder. Die werde ich von zuhause aus nachreichen, wenn ich endlich mal ein bisschen mehr Zeit habe.

Nichtsdestotrotz nehme ich jetzt schon Anmeldungen für die ausführliche "Dia-Show" bei mir entgegen, inkl. Ur-Pils und ordentlichen Schwenkern ;) Verpflegung geht auf mich.

Wir sehn uns!

Montag, 14. Juli 2008

Montueka, Abel Tasman, Wellington

Soo, ich bin zurück in Auckland und mein Flieger in Richtung L.A. geht in 7 Stunden. Deshalb bin ich etwas im Stress, weil ich hier noch einige Sachen zu erledigen habe.


Die letzte Etappe unserer Südinsel-Tour führte nach Montueka. Diese kleine Stadt liegt im Norden der Südinsel und ist hauptsächlich eine Basisstation für Backpacker, die in den nahegelegenen Abel Tasman National Park wollen. Dieser Park ist einer der Angesehensten weltweit und punktet mit Dschungel, goldenen Stränden, Kayak-Möglichkeiten und Seehunden auf. Nachdem wir nach einer schier endlosen Autofahrt von Greymouth im Hostel eingecheckt haben, ging abends nicht mehr viel. Wir haben für den kommenden Tag eine Kombi aus Kayak und Hiken gebucht. Dafür mussten wir dann schon um 7 Uhr aufstehen und zum Park "rüberfahren" (rüber ist gut, weil man erst noch über einen verschneiten Bergpass muss). Dort angekommen, durfen wir in schicke Kayak-Klamotten schlüpfen (ich hatte eine modische rot/violett/dunkelgrün - Kombination) und dann ging es ab in die -100 Grad kalte Abel Tasman Bucht. Erstaunlicherweise wurde einem beim Paddeln aber relativ schnell warm. Wir haben ein paar Küsten angesteuert und eine Seehund-Insel besucht, auf der die faulen Tiere eigentlich nur rumgelegen haben. War aber ja auch Wochenende!
Anschließend wurden wir an einem Strand abgesetzt und mit ein paar Tipps konnten wir uns unseren Weg zurück zur Basisstation bahnen. Wir haben uns entschieden, einen kleinen Umweg zu gehn. Nach 2 Wochen Hiken haben wir die empfohlene Hike-Dauer nahezu halbiert und so wussten wir, dass wir noch ewig Zeit hatten. Der Track ist wirklich schön und man läuft durch Dschungelgebiete, vorbei an kleinen und größeren Wasserfällen, tollen Ausblicken und versteckten Seen. Nach 6h sind wir wieder am Auto angekommen und haben uns erschöpft in den Hostel-eigenen Spa geworfen (ich bin süchtig, so ein Ding brauch ich auch!).

Am nächsten Morgen ging es dann mit letzter Kraft nach Picton, wo wir unser Auto abgegeben haben. Die Kiwis sind einfach so cool: "Ist genug Benzin drin?" - "Jo!" - "OK, alles klar. Tschüssi". Keiner kontrolliert was, keiner prüft nach (vor allem nach Schäden etc.). Pures Vertrauen. Sowas werde ich in Deutschland wohl mit am Meisten vermissen!
Mit der Fähre sind wir dann über die Cook-Street zurück auf die Nordinsel nach Wellington gefahren. Die Überfahrt hat immerhin 3 1/2 Stunden gedauert. 
Wellington ist ja bekanntlich die Hauptstadt von Neuseeland. Wer aber eine indutrielle Metropole erwartet, wird enttäuscht. Die Stadt lebt und atmet. Mir hat sie super gut gefallen. Besser als Auckland (wenn man nur die Stadt an sich betrachtet). Es herrscht nicht die typische Großstadt-Hektik und alles ist grün und harmonisch gebaut. Ich glaube auch, dass 90% aller innerstädtischen Immobilien entweder ne Bar oder ein Imbiss (Indisch oder türkisch) sind. Nachdem der erste Tag noch relativ ruhig mit einem Besuch im Te Papa (Nationalmuseum von NZL) begonnen hat, habe ich am zweiten Tag alleine eine umfangreiche Tour gemacht. Noch ein Wort zum Te Papa: Warum gibt es solche Museen nicht in Deutschland?! Oder gibt es sie? Was ich meine: Das Museum ist gigantisch und eine Art Erlebnismuseum. Vieles kann man anfassen, mit Computern/Schalttafeln, Hebeln etc. interagieren und so lernen. Es waren viele Kinder da und die hatten sichtlich Spass am entdecken und erforschen. Das ganze war eher wie ein Erlebnispark, hat aber dennoch seine akademische Aufgabe erfüllt. Wer sich wirklich informieren will, kann das an zahlreichen Terminals. Wer aber einfach nur mal gucken will oder so einen Sarkophag mal anfassen will, statt in einfach nur hinter einer Glasvitrine zu sehen, kann das auch machen.
Gestern habe ich dann volles Programm gefahren: Morgens war ich bei Zeiten im Beehive, dem Parlament von Neuseeland (heisst so, weil es wie ein Bienenstock aussieht und die Politiker genauso beschäftigt darin rumwuseln). Dort habe ich eine Tour gemacht und die verschiedenen Räume und Politsysteme kennengelernt (es gibt hier z.B. auch einen speziellen Maori-Raum für Sitzungen für Maori-Angelegenheiten, der ist gefüllt mir Dekorationen und Skulpturen).
Anschließend bin ich mit der Cable Car Bahn hoch zum botanischen Garten gefahren und vor dort aus wieder zurück in die Stadt.
Da ich noch ein paar Stunden Zeit hatte, bin ich dann noch an der wundervollen Hafenpromenade (das fehlt leider in Auckland) Richtung Mt Victoria gelaufen, den ich dann auch noch bestiegen habe (war anstrengender als erwartet). Von dort oben hatte man mal wieder eine wundervolle 360° Sicht über ganz Wellington.
Abschließend habe ich mir noch das Embassy-Theatre angesehen, das Kino, in dem die Premiere zu "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" stattgefunden hat. Ganz schick, aber drinnen muss es wohl besser sein. Hatte aber leider keine Zeit für einen Film.
Abends ging es dann auch gleich wieder ab zum Flughafen. Nach 45 Minuten Flug bin ich dann also wieder in Auckland gelandet und sitze jetzt wieder in meiner alten Wohnung (aber in einem anderen Zimmer, das gerade frei ist).
Jetzt muss ich aber wirklich packen, einkaufen, Bankkonto auflösen etc. etc. denn heute abend geht's ab nach LOS ANGELES!

Ich hoffe, dort wird es super. Denn eigentlich bin ich total erschöpft, weil ich in den ganzen letzten 2 Wochen noch nie richtig zur Ruhe gekommen bin.

Einfach unglaublich, dass ich in 4 Tagen schon wieder in meinem Winterbacher Bett liege...

Mittwoch, 9. Juli 2008

Te Anau, Wanaka, Franz Josef, Greymouth

Hey Leute, sorry, dass ich mich gemeldet habe. Aber meine Motivation, nach einem langen Tag hier noch was zu schreiben, hielt sich ehrlich gesagt etwas in Grenzen ;)

Da ich jetzt auch nicht viel Zeit habe, die Orte im Stakkato-Stil. In 4 Tagen bin ich wieder in Auckland, dann werde ich ausfuehrliche Berichte zu den Orten MIT Bildern (super cool!) liefern.
Also noch ein bisschen gedulden!

Te Anau, KEINE Milford Sounds
In Te Anau ist leider der worst case eingetreten: Wir sind morgens aufgewacht und es ist ueber Nacht 10cm Schnee gefallen. Und die Strecke zu den Milford Sounds, angeblich DIE Attraktion in New Zealand: Zugeschneit und gesperrt. Na toll...
Wir konnten leider nicht laenger warten und sind direkt weiter nach...

Wanaka
Der kleine Bruder von Queenstown liegt 40km noerdlich und hat mir persoenlich weeeeeeesentlich besser gefallen. Wir haben einen irren Hike in die Berge gemacht und hatten eine unbeschreibliche 360 Grad Sicht mit keiner Menschenseele weit und breit (nur ein paar SChafe). Wartet auf die Fotos!! Danach waren wir im Puzzeling World in einem riesigen Labyrinth (wir haben 1 1/2 h gebraucht um den Ausgang zu finden). Sehr witzig!!

Franz Josef Gletscher
Von Wanaka ging es die Westkueste hoch zum Franz Josef Gletscher. So nen Gletscher sollte man echt mal gesehen haben, war wirklich beindruckend. Ansonsten gibt es da aber nicht viel.
Unser Hostel hatte einen kostenlosen Spa (heisser Pool), den wir natuerlich gleich ausgetestet haben. Nach einem langen Tag genau das richtige!

Greymouth
Gestern sind wir hier in Greymouth angekommen. Die Strecke war irre. Ich liebe die West Coast. Auf deinen Seite Meer, dann Regenwald und im Hintergrund Gebirge. Irre Panorama-Ansichten. Ich verfluchte meine Kamera, weil sie keine Panorama-FUnktion hat. Alle Versuche, diese geniale Landschaft digital festzuhalten sind glaube ich gescheitert. Wartet auf die Bilder.
Gestern abend haben wir dann die Monteith's Brauerei hier besichtigt und danach an einer "Bier-Verkostung" teilgenommen. Delicious ;)

Heute fahren wir hoch nach Montueka und werden morgen den ganzen Tag im Abel Tasman Nationalpark verbringen (ein potentielles Highlight der ganzen Tour). Wetter ist momentan super, auch wenn es relativ kalt ist. Zumindest haben wir den Schnee hinter uns gelassen.

Bis naechste Woche in Deutschland ;) (kann ich mir noch gar nicht vorstellen)

Donnerstag, 3. Juli 2008

Queenstown, Arrowtown, Te Anau

So, jetzt habe ich wieder etwas Zeit und eine ordentliche Internet-Verbindung um ein bisschen was zu schreiben.
Gestern sind wir in Queenstown angekommen. Queenstown selbst ist aber nicht soo schoen, wie man vielleicht meinen wuerde. Es ist eben das Epizentrum fuer Touristen, Skifreaks und Liebhaber von extremen Sportarten. Man koennte es also eher mit Kitzbuehl oder St.Moritz vergleichen als mit Auckland oder Wellington. Da dort momentan auch noch ein Winterfestival stattfindet, konnten wir in der ganzen Stadt keine Schlafmoeglichkeit mehr finden (zumindest nicht im Hostel). Wir haben uns dann entschieden, in einen etwa 20 Fahrtminuten entfernten Ort namens Arrowtown zu fahren, denn dort gab es noch Plaetze. Was soll ich sagen? Das war die beste Entscheidung bisher. Arrowtown ist das krasse Gegenteil von Queenstown. Es ist eine alte Goldgraeber-Stadt und liegt zwischen Gebirge und einem breiten Gebirgsfluss. Das Hostel war erste Sahne, relativ leer und super Zimmer (wir hatten Dorms - also einfach Schlafplaetze im Mehrbettzimmer - gebucht, aber da so wenig los war, hatten wir das Zimmer fuer uns) und vor allem: Ne super Dusche!! (ihr lacht jetzt, aber darueber kann man sich wirklich freuen!). Heute morgen ging es dann um 8 Uhr aus den Federn und auf einen der dort angebotenen Wanderpfade um den German Hill (wie passend). Der Track war wunderschoen und fuehrte ueber und neben dem Goldgraeberfluss entlang und relativ weit nach oben, bis wir schliesslich in den Wolken fast den Gipfel erreichten. Habe auch wunderschoene Bilder gemacht. Aber leider kann ich Bilder hier vergessen, meine Kamera ist total unkompatibel mit allem, was hier angeboten wird. Ich reiche sie in 10 Tagen nach!!
Am Nachmittag haben wir uns dann auf den Weg nach Te Anau gemacht und haben unterwegs noch einen kleineren Hike an einem See gemacht, vorbei an einem grossen, aber relativ ungepflegten (?) Golfplatz. Am spaeten Nachmittag haben wir dann Te Anau erreicht und haben in einem ulkigen Hostel eingecheckt. Das ist quasi eine neu gebaute Montagehalle als Hostel verwendet. Hat absolutes Flair und ist witzig, aber wir werden morgen entscheiden, ob wir hier bleiben oder doch umziehen. Der Inhaber wohnt mit seiner Frau nebenan in einem aehnlichen "Schuppen". Stellt euch einfach Peter Lustig vor, der statt seinem Bauwagen eine Fertiggarage bewohnt :) Sehr witzig! Er hat auch eine erstaunliche DVD-Sammlung und wir haben uns heute mal "Wale Rider"und "The Piano"(beides Filme aus und ueber Neuseeland) ausgeliehen und werden es uns gleich mal in der kuscheligen TV-Ecke bequem machen.
Morgen moechten wir den Kepler-Track teilweise gehn (die ganze Strecke ist 60km lang und nur im Sommer an einem Tag zu bewaeltigen) und uebermorgen wollten wir eigentlich in die Milford Sounds (eins der absoluten Highlights) fahren. Leider ist fuer die Strecke dorthin Schnee- und Sturmwarnung ausgerufen und wir wissen nicht, ob die Strasse offen ist und wie das Wetter unterwegs wird. Deshalb muessen wir einfach mal abwarten.

Achja: Obwohl seit dem ersten Tag Regen gemeldet war, hatten wir bisher echtes Glueck und wir haben viel Sonne erwischt. Lediglich am zweiten Tag am Mt Cook sind wir auf dem Rueckweg von einem Hike in stroemenden Regen geraten und waren klitschnass. Ansonsten haben wir echt Glueck. Toi toi toi.

So, aber jetzt mal ab mit einem Bier vor den Fernseher und relaxen :)

Dienstag, 1. Juli 2008

Christchurch, Mt Cook

Kann nicht viel schreiben, die Internetzeit rinnt dahin und hier wollen auch noch andere ans heiss begehrte Netz.

Seit gestern bin ich also auf der eiskalten Suedinsel. Ja, es ist kalt. Aber zum Glueck scheint auch die Sonne. Heute sind wir zum Mount Cook gefahren. Das Dorf hier hat nur ca. 10 Haeuser und ist umgeben von schneebedecktem Gebirge, der hoechste Peak ist der Mt Cook mit knapp 3.700m Hoehe. Die Atmosphaere hier ist beschaulich (ein passenderes Wort faellt mir echt nicht ein!) und gemuetlich. Unser Hostel gleicht mehr einer Berghuette. Problem ist hier bei Nacht aber wirklich die Kaelte. Gestern in Christchurch war es schon eiskalt und in diesem Zimmer sieht es auch nicht besser aus. Immerhin gibt es einen kleinen Heater, der sich allerdings nach 30min selbst ausschaltet.
Bilder kann ich euch momentan leider nicht liefern. Vielleicht morgen in Queenstown.
Ansonsten geht es morgen mit dem Hiken, also wandern, erst richtig los. Wir wollen morgen frueh gleich los und einen Berg zur Haelfte besteigen. Hoffentlich spielt das Wetter mit, es ist naemlicher leider stroemender Regen gemeldet :-/

Ich melde mich wieder mit interessanteren Berichten ;)